Der Landesverband informiert

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die näher rückende Bundestagswahl und die besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie befeuern Diskussionen über Steuerreformen. Diese reichen von Steuererhöhungen über Steuersenkungen und Investitionsanreize bis hin zur Einführung einer Vermögensteuer bzw. Vermögensabgabe. Allesamt haben sie weitreichende Auswirkungen auf die steuerlichen Bürokratiekosten.

In diesem Zusammenhang wird dann aber häufig zu wenig auf die besonderen Bedürfnisse der klein- und mittelständisch geprägten Handwerksbetriebe eingegangen. Für die steuerpolitische Arbeit sind deshalb aber fundierte Analysen über die Situation der Handwerkunternehmer sehr wichtig. Leider ist die Datenlage hier bisher sehr schlecht. Handwerksunternehmer können durch ihre Teilnahme an der nachfolgend näher erläuterten Umfrage helfen, diese Datenlage deutlich zu verbessen. 

Das Team von Herrn Prof. Dr. Ralf Maiterth (Humboldt-Universität zu Berlin) und Frau Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane (Universität Paderborn) im Sonderforschungsbereich Accounting for Transparency wird unterstützt, in dem die Handwerksunternehmen in der UmfrageeigeneEinschätzungen und Erfahrungen zu Steuerbelastungen sowie zu steuerlichen Verwaltungskosten wiedergegeben. Dieser Blick in die Praxis und die Stimmen aus der Praxis sind notwendig, um fundierte Analysen zu den steuerlichen Lasten des Handwerks durchführen zu können. Dies gilt insbesondere in der jetzigen besonderen wirtschaftlichen Situation. Nur auf diese Weise können Verbesserungen in künftigen Steuerreformen und Steuerrechtsänderungen erreicht werden.

Äußerst interessant an der Umfrage ist, dass die gewonnenen Ergebnisse auch auf Ebene des einzelnen Gewerks (z.B. Kfz-Unternehmen) ausgewertet werden können. Die sich daraus ergebenden Informationen könnten auch für die (steuerpolitische) Arbeit im Kfz-Gewerbe von Nutzen sein. 

Die Befragung ist ab sofort unter folgendem Umfrage-Link freigeschaltet: https://umfragen.uni-paderborn.de/index.php/763455?lang=de.

Der Befragungszeitraum geht voraussichtlich bis zum 28. Februar 2021.

In der anonymen Umfrage werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

Die Beantwortung der Umfrage nimmt circa 15 Minuten in Anspruch.

Gemeinsam mit unserem Dachverband danken wir schon jetzt für die Weiterleitung dieser wichtigen Umfrage an die Kfz-Betriebe. Für dezidierte Rückfragen steht die Steuerabteilung des ZDH (Ansprechpartner: Herr Fabian Bertram, Tel.: 030-20619 295, bertram@zdh.de) gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Viviane v. Aretin
Geschäftsführerin
Landesverband des Kfz-Gewerbes Berlin-Brandenburg e.V.